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Dienstag, 06.07.2004

"Wir kommen im nächsten Jahr wieder nach Ganderkesee"

Schwimmfestival - 34 Vereine am Start, mit dabei auch der SCD und eine DSVerin

Fast 700 Schwimmer kämpften am vergangenen Wochenende um Ränge, Medaillen und Pokale.

ganderkesee abt – „330 Mal müssen wir ran, und kommen dann auch wieder an“, stand auf dem Tuch, welches am Zelt des Schwimmclubs Delmenhorst prankte. 330 Mal bedeutete 318 Einzel und zwölf Staffelstarts. Und der SCD muss es gewusst haben: Am Festivalende standen sie mit 301 Punkten nicht nur als beste Mannschaft vorm TuS Huchting mit 275 und OSC Bremerhaben mit 268 Punkten fest, als einziger hiesiger Aktiver wurde der SCDer Tobias Mleziva als bester Einzelschwimmer über 50 m Brust mit einem Pokal ausgezeichnet.

Zwei Tage wurde im Freibad gepowert. Neben endlosen Wettkämpfen sorgte ein vielseitiges Rahmenprogramm für die nötige Abwechslung. 34 Vereine waren angereist. Immer wieder überzeugten Aktive aus den hiesigen Vereine Schwimmclub Delmenhorst (SCD) und Gastgeber Schwimmverein Ganderkesee 69 (SVG). Der DSV war nur durch Tamara Baumann vertreten, die Rang eins über 100 m Brust belegte. An den SCD gingen 27 Einzelsiege, der SVG stand 15 Mal oben auf dem Treppchen.

Besonders erfolgreich zeigten sich dabei Tobias Mleziva (Jg. 87) mit fünf Siegen, drei Einzelränge erschwammen sich Alexandra Ahlers (93), Tizia Kubicek (93), Melanie Möller (89) und Mareike Reske (90) – alle SCD. Vom gastgebenden SVG überzeugten René Hollmann (92) und Jan Lintelmann (93) mit jeweils vier ersten Rängen.

Neben zehn Veranstaltungsrekorden – im letzten Jahr gab es keinen einzigen – wurden 300 Medaillen und 21 Pokale verteilt. Insgesamt hatten 34 Vereine 691 Aktive nach Ganderkesee geschickt, die 2961 Einzel- und 142 Staffelstarts absolvierten.

Obwohl es immer wieder regnete, und teilweise die Flächen im Freibadgelände nur noch glitschig waren, tat das dem 14. Schwimmfestival keinen Abbruch. Im Gegenteil, die Schwimmer rückten näher zusammen, wenn das eine oder andere Zelt etwas unter Wasser stand. Da gab es schon den einen oder anderen Schwimmer, der nicht am Beckenrand seine Vereinskameraden anfeuern konnte, sondern die Wäsche aufhängen musste. Denn die wenigen Sonnenstrahlen, besonders am Sonntagvormittag, mussten genutzt werden. „Wir kommen auf jeden Fall wieder“, war dann auch bei der Abfahrt zu hören. Das dürfte vor allem Roland Komotzki freuen, der das erste Mal als Vorsitzender für das Meeting verantwortlich zeichnete. Geschlafen hat er wohl kaum, gelacht aber immer.

Quelle: (c) Delmenhorster Kreisblatt

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