Schwimmverein Ganderkesee 69 e.V.
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Einladungsschwimmen des GTV Bremerhaven am 13.02.2005

Im Rahmen des oben genannten Wettkampfes konnte das "1,2,3 - PLATSCH - Reporterteam" ein Interview mit den 3 teilnehmenden Schwimmern aus Ganderkesee führen. Sie lesen im Folgenden die zusammen geschnittene Version, der erste Teil wurde direkt nach dem Einschwimmen aufgenommen, der zweite Teil nach Wettkampfende, nicht das Sie denken, dass die Aktiven schon vor dem Wettkampf über ihr Abschneiden sprechen...   

Warum haben Sie sich für den Schwimmsport entschieden, was macht diesen Sport für Sie interessant?

Alexander Fabisch:Ich habe mich am Anfang eigentlich gar nicht selber für diese Sportart entschieden, es waren meine Eltern, die mich im Alter von 6 Jahren zum Lehrschwimmen des SVG geschickt haben. Ich weiß nicht warum, aber ich bin dabei geblieben, obwohl es Phasen gab, in denen ich keine Lust mehr zum Schwimmen hatte. Heute macht mir das Schwimmen wieder Spaß und ich könnte mir nicht vorstellen eine andere Sportart auszuüben.

Lukas Heyder:Ich bin schon mit unglaublichen 3 Jahren in den Schwimmverein eingetreten. Nun bin ich 15. Das sind schon ganze 12 Jahre. Ich bin ein stolzes Mitglied und werde es voraussichtlich auch bleiben. Wenn nicht, muss es wohl an der Schule liegen. Der Sport ist für mich so attraktiv, da er der beliebteste Sport für Frauen ist. Außerdem hat man dank der Trainer einen guten Körperbau und viel Erfolg. Nicht zu vergessen sind natürlich die ganzen Freunde die ich im Verein habe. Gemeinsam haben wir immer viel Spaß auf Wettkämpfen und beim Training.

Marvin Regel:Als ich 3 war habe ich mein Seepferdchen gemacht und ich war gut. Also bin ich in den Schwimmverein gegangen und ich wurde besser. Es gefiel mir immer besser und ich kam in die Leistungsgruppe und es wurde zu meiner Hauptsportart.
Übrigens:Ich hatte mit 2 Jahren Angst vor Wasser, also liebe Eltern, nicht verzweifeln wenn ihr Kind Angst vorm Schwimmen hat! Ich bin jetzt 14 und es macht immer noch Spaß, auch wenn es nicht immer perfekt läuft.

Mit welchen Zielen gehen Sie hier an den Start?

Regel:Na ja, ich hatte mir vorgestellt eine Norddeutsche Zeit zu schwimmen weil ich in diesem Jahr endlich alt genug bin.

Heyder:Ich bin mit den Vorsätzen hier angereist, einen guten Platz, sprich möglichst den 1. zu belegen, und mich für die Norddeutsche Meisterschaft in Berlin zu qualifizieren. Nun ja, die Chancen bestehen. Mir fehlen nur noch 34 Hundertstel bis zur 50 m Rücken Qualifikation. Also dann drücke ich mir mal beide Daumen und nicht vergessen:Lieber zu wenig vom Guten als zu viel vom Schlechten.

Fabisch:Ja, auch ich gehe mit dem Ziel Norddeutsche Zeit zu schwimmen an den Start und möchte zumindest meinen derzeitigen Leistungsstand verifizieren.
 
Wie ist Ihrer Meinung nach die Wettkampfstätte (Sportbad "Bad 3") zu beurteilen?

Heyder:Also der Reihe nach. Die Umkleiden waren echt akzeptabel. Das Becken ist doppelt so groß wie das in Ganderkesee. Am besten gefiel mir das Café, welches im Hallenbad mit eingebaut ist. Der O-Saft war lecker und die Untersetzer (von Veltins) waren auch stabil. Nun denn, wie schon so oft erwähnt (last but not least) das Toilettenpapier war etwas rau.
Zum Schluss noch ein Spruch:Lieber zu wenig vom Guten als zu viel vom Schlechten!

Regel:Oh ja, das nur für Schwimmer geeignete Bremerhavener Bad hat eine schöne Länge (50 m). Die Wassertemperatur war akzeptabel. Aber nun zu den wesentlichen Dingen. Die Umkleide ist einfach, quadratisch, gut und das Restaurant hat eine leckere Apfelschorle. 
Der Platz in der Halle war allerdings nicht gerade ausreichend, aber es waren einfach zu viele Teilnehmer.
Ich will dann auch mal langsam Schluss machen, aber eins noch, das Wetter war zum Kotzen!!!

Fabisch:Der große Vorteil des Bremerhavener Hallenbades ist natürlich die 50 m Bahn, jedoch schneidet das Hallenbad bei fast allen anderen Punkten höchstens durchschnittlich ab. Positiv zu erwähnen bleiben da nur noch die stabilen Startblöcke, von denen man ausgezeichnet starten kann.

Wie ist Ihr derzeitiger Trainingszustand, in welcher physischen und psychischen  Verfassung befinden Sie sich?

Fabisch:Im Moment bin ich fit wie nie zuvor, meine physische Verfassung ist dementsprechend hervorragend. Meine psychische Verfassung unterliegt teilweise Schwankungen wie es bei einem Menschen normal ist. Aber bei einem Wettkampf kriege ich sie in der Regel in den Griff, so dass ich immer hoch motiviert an den Start gehe.

Heyder:Kurz und knapp gesagt bin ich ausgeschlafen und fit wie ein "K-Swiss"-Turnschuh. Nun aber mal zu den physischen Seiten:Nachdem ich nur eine Schüssel Müsli gefrühstückt habe und 5 Minuten im Regen warten muss kann man sich meine derzeitige Lage wohl vorstellen. Nun denn, es gibt aber auch noch gute Seiten… Zum Beispiel hat Björn spendabler Weise O-Saft ausgegeben. Jetzt kann ich mich mit vollem Eifer meiner Quali-Zeit zuwenden. Ich drücke mir die Daumen und denke immer daran:Lieber zu wenig vom Guten als zu viel vom Schlechten!

Regel:Nun ja, mein Trainingszustand ist derzeitig eine Katastrophe, ich weiß leider auch nicht warum. Meine physische Verfassung ist sehr gut, ich sollte bloß mehr essen. ;-) Wahrscheinlich ist mein Trainingszustand in der Hose, weil mein psychischer Zustand wegen der Schule nicht gut ist. Ich bin nämlich sehr gestresst wegen der Ganztagsschule, aber sonst ist alles im grünen Bereich!!!

Ich sehe, Sie tragen alle drei diese "Fastskins", was versprechen Sie sich davon bzw. welchen Hintergrund hat dieses?

Regel:Ich weiß es auch nicht, aber die guten Schwimmer (die meisten) tragen so was, dann mach ich das auch *g*!!!

Heyder:Dadurch, dass ich meine Haare lang wachsen lasse, und das macht ja bekanntlicher Weise langsamer, brauchte ich etwas, um den Geschwindigkeitsverlust wieder auszugleichen. Und da ich keine Badekappe tragen möchte, da ich der Meinung bin, dass das bloß etwas für Mädchen ist, musste also ein Fastskin her, obwohl der etwas teurer ist. Ich denke aber, dass ich nun im Strom des Vorteils mitschwimme. Zum Schluss das Gute:Lieber zu wenig vom Guten als zu viel vom Schlechten!

Fabisch:Normalerweise sollen die Fastskins die Verlangsamung durch Körperbehaarung im Wasser verhindern, dies bringt allerdings nur wenige 10tel oder 100stel. Ich denke allerdings, dass der psychologische Effekt wesentlich stärker wirkt, man hat im Wasser ein ganz anderes Gefühl. Den Fastskin habe ich mir mit ein paar Vereinskollegen zusammen hauptsächlich für die 4 x 100 m Freistil-Staffel besorgt, bei einem ehemaligen Trainer, der Besitzer eines Fachgeschäfts ist.

Wie beurteilen Sie ihr Abschneiden bei dieser Veranstaltung?

Regel:Naja, die Zeiten waren nicht die besten, aber die Plätze schon (1 und 2). Ich muss halt besser trainieren!!! ;-)

Heyder:Mein Ziel habe ich zwar nicht erreicht, aber als Trostpreis habe ich 2 erste Plätze und 2 Bestzeiten erschwommen. Mein Ziel, mich für die Norddeutsche zu qualifizieren werde ich bestimmt auf dem nächsten Wettkampf erreichen. Also denn, das war meine letzte Antwort.
P.S.:Lieber zu wenig vom Guten also zu viel vom Schlechten!
P.S. 2:Bleibe fröhlich frisch und munter wie ein Fisch und geh nicht unter!

Fabisch:Allgemein bin ich mit meinen Zeiten zufrieden. Sie sind nicht weit von meinen Bestzeiten entfernt, obwohl der Wettkampf auf einer 50 m Bahn ausgetragen wurde, auf der ich lange nicht mehr geschwommen bin. Auf 50 m Brust kommt ein 3. Platz hinzu.

Vielen Dank für dieses Interview und alles Gute für Ihre sportliche Zukunft.
Das 1,2,3 - PLATSCH - Reporterteam
(Björn Schote, Alexander Fabisch, Marvin Regel und Lukas Heyder)