Schwimmverein Ganderkesee 69 e.V.
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Trainer-B-Ausbildung 2004/2005

An dieser Stelle möchte ich kurz über die o. g. Ausbildung berichten. Die Ausbildung wurde  vom Landesschwimmverband Niedersachsen durchgeführt. Sie bestand aus insgesamt vier Teilen, jeweils drei Tage in Hannover in der Sportakademie des Landessportbundes. Es nahmen insgesamt 16 weitere Personen an dieser Ausbildung teil.

Die Ausbildung umfasste insgesamt 80 Unterrichtseinheiten. Themenschwerpunkte waren:Was zeichnet einen guten Nachwuchstrainer aus?, Bewegungsanalyse/ Bewegungskorrektur, Langfristiger Trainingsaufbau, Talentsichtung/ Talentförderung, Sportbiologische und sportphysiologische Grundlagen, Ernährung im Sport, Doping im Sport, Planung und Auswertung von Training, Leistungsdiagnostik im OSP, Training der Ausdauer, Training der Schnelligkeit, Training der Kraft, Beweglichkeitstraining, Sportpsychologie in Training und Wettkampf, um nur ein paar Inhalte zu nennen. Wenn ich jetzt inhaltlich zur Ausbildung mehr berichten würde, würde es wahrscheinlich den Rahmen dieses Artikels oder gar der gesamten Platsch sprengen, außerdem stößt es sicherlich nicht auf allgemeines Interesse. Wenn sich hier jemand für nähere Einzelheiten interessiert, stehe ich gerne für Gespräche bereit oder stelle auch die Lehrmaterialien zur Verfügung.

Zwei Dinge, die ich als erstes im Zusammenhang mit dieser Ausbildung positiv erwähnen würde sind zum einen der gewählte Ausbildungsort und zum anderen der stattgefundene Austausch unter den Teilnehmern.
Ausbildungsort war, wie oben schon erwähnt, die Sportakademie in Hannover. In der waren wir untergebracht und es fand dort die theoretische Schulung statt. Unmittelbar der Akademie angeschlossen waren eine Sporthalle und ein Kraftraum, sowie der Olympiastützpunkt bzw. das Landesleistungszentrum für die praktische Schulung. Trainer von Bundeskaderathleten und diese Athleten auch selber standen uns dafür zu Verfügung.

Mit dem stattgefunden Austausch meine ich, dass die Lehrgangsteilnehmer sich über die Erfahrungen ausgetauscht haben, die sie in ihrem eigenen Verein gemacht haben.  Man hat sich ausgetauscht wie man in bestimmten Situationen oder bei bestimmten Problematiken reagiert hat. Vieles davon kann man sicherlich mal im eigenen Verein bzw. beim eigenen Training andenken/ umsetzen.

Wie geht es nun weiter? Erstmal wird natürlich alles bleiben wie bisher. Ich hoffe, dass ich meine Kenntnisse ein wenig erweitert habe und dass sich das auf die Qualität des Trainings auswirkt. Ich werde das Training mit Sicherheit auch nicht von heute auf morgen komplett umstellen (würde ja auch bedeuten, dass es bisher völlig falsch gewesen ist), aber mittelfristig hat es bestimmt positive Auswirkungen. Zudem hat vielleicht der Austausch unter den Trainern bzw. Vereinen langfristig positive Auswirkungen auf den Wettkampfsport im SVG. J

Abschließend muss ich allerdings auch noch anmerken, dass die ganze Euphorie und Motivation, die man i. d. R. von einem solchen Lehrgang mitbringt, durch die vorhandenen Trainingsbe-
dingungen in Ganderkesee fast völlig ausgebremst werden. Unsere Trainingszeiten sind im Sommer akzeptabel und im Winter miserabel, und daran wird sich aller Wahrscheinlichkeit auch in naher Zukunft nichts ändern. L

Also, auch wenn wir jetzt einen B-Lizenz-Trainer im SVG haben, werden hier noch lange keine Olympiasieger gemacht…

Ich freue mich aufs nächste Training!

Björn Schote (Trainer der 1. Wettkampfmannschaft "Profilachse")