Schwimmverein Ganderkesee 69 e.V.
Gegen Rechts
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Ein scheinbar ganz „normaler“ Tag

Zuerst fragt ihr euch sicherlich alle warum ich „normal“ in
Redezeichen gesetzt habe.

Nun ja, für die Profilachse ist es wohl normal, jedes Wochenende auf
einen Wettkampf zu fahren.

 

Das klingt jetzt wahrscheinlich etwas übertrieben da ich sagte, jede
Woche. Völlig im Unrecht bin ich aber nicht, man kann schon mit
Verlaub sagen dass wir etwa 3-mal im Monat einen Wettkampf besuchen,
also regelmäßig. Dabei vergeht einem auch schon die Aufregung, genauer
gesagt wird alles zur Routine. Nun aber zur Sache. Vor nicht all zu
langer Zeit fuhr die Wettkampfgruppe, Profilachse (wie es
zu diesem Namen kam, erläutere ich nächstes Mal) auf einen
Wettkampf nach Wilhelmshaven. Alle vermuteten schon dass es ein
gewöhnlicher Wettkampf werden sollte mit Verlierern und
Gewinnern. Zugegeben, auch ich dachte dies. Doch scheinbar sollte
mal etwas Abwechslung in unsere Schwimmkarriere gelangen. Nein,
keine negative.

Wie immer puschte Björn uns übermütig auf. Um nur ein Beispiel zu
nennen:„Ich sehe es schon wieder direkt vor meinen Augen, Platz
eins und zusätzlich noch einen Vereinsrekord obendrauf,
selbstverständlich!“ Björns Forderung galt für Michael Pleus,
Christian Hanken, Alexander Fabisch und mir (Lukas Heyder). Wie
immer nickten wir nur mit dem Kopf. Wir vier wussten was zu tun
war. Die Aufgabe bestand darin, 4 mal 50 Meter Lagen, sprich
Rücken, Brust, Schmetterling und Freistil zu schwimmen. Folgende
Reihenfolge wurde angegeben:Voran Lukas Heyder, folgend
Alexander Fabisch zunächst Christian Hanken und zum krönenden
Abschluss Michael Pleus. Nur zur Info:Diese Staffelmannschaft
schwamm bereits eine Woche zuvor die gleiche Staffel in Wolfsburg
mit einer Zeit von 2:05:00 Minuten, und der Vereinsrekord lag bei
2:04:00, also fehlte uns nur noch eine Sekunde, ein Vereinsrekord ist
übrigens die schnellste Zeit welche im Verein aufgebracht wurde.

Zurück nach Wilhemshaven. Alle schwammen so schnell sie konnten.
Stark am prusten, sagte uns die Zeitnehmerin unsere Zeit:2:03:94
Minuten! Das harte Training hatte sich also gelohnt. Wir haben es
tatsächlich geschafft. Als Erinnerung bekamen wir eine, unter vielen
anderen Medaillen, dazu. Und zu guter letzt noch eine Urkunde wo
drauf stand das wir „nur“ einen dritten Platz erreichten, womit aber
natürlich jeder mit einverstanden war. Wir hielten ein was Björn
verlangte. Also haben wir alle unsere Aufgaben erfüllt und kehrten
wieder erschöpft und überglücklich Heim. Das wäre es von mir
soweit. Ich wünsche euch allen noch viel Spaß beim Platsch lesen und
bis zu meinem nächsten Artikel.

Directed and produced by Lukas Heyder