Schwimmverein Ganderkesee 69 e.V.
Gegen Rechts
Trainingslager Verden 2013

Immer auf dem Laufenden, was unsere Jungs und Mädels so treiben...


Unser Wetter: Herrlicher Sonnenschein

Nachtwanderung

Wahnsinn, was wir gestern alles erlebt haben, sogar das Wetter war total spitzenmäßig. Am Morgen gingen wir es noch etwas ruhiger an, wir trafen uns alle im Bewegungsraum um gemeinsam ein paar Vertrauensübungen zu meistern. Das sah so aus, dass wir uns meist in zweier Gruppen zusammen fanden und uns gegenseitig auffingen oder hochhoben. Manchmal musste man sich ganz schon überwinden bis man so weit war eine Übung zu machen. Doch alles war natürlich freiwillig und niemand musste etwas machen, wenn man sich nicht traute, ließ man es einfach sein. Der Höhepunkt des Vormittages war ein Fall aus einem Meter Höhe in die Hände der anderen Kinder. Wir waren alle ziemlich stolz auf uns, als wir es geschafft hatten.

 
Schließlich ging es am Nachmittag für die Germanen in den Wald, um die Bäume unsicher zu machen. Natürlich ging dort nichts unsicher zu, wir sicherten uns gegenseitig mit Seilen und zogen uns Klettergurte und Helme an. In etwa acht Meter Höhe ist es schon etwas ganz anderes als einfach im Laub auf dem Boden zu sitzen, fast schon ein wenig mulmig wurde uns da.
Die Wikinger hatten auch kein einfaches Los gezogen, sie wurden mit dem Auto mitten im Wald ausgesetzt und mussten allein mit dem Kompass und einem Handy bewaffnet den Weg zum Schullandheim zurück finden. Einige waren fast zwei Stunden unterwegs, kamen aber letztendlich sicher und heile, vielleicht ein wenig durstig, bei den anderen wieder an.
Die Römer hatten dafür einen nicht ganz so spektakulären Nachmittag, sie verbrachten ihre Zeit damit sich die Tiere im Wald anzuschauen. Angeblich wurde sogar ein Eichhörnchen gesichtet, doch so ganz sicher ist man sich da nicht.

 
Abends wollten wir unser Glück mit dem Stockbrot nun doch endlich probieren, doch irgendwie hatte der Teig dazu keine Lust. Der fiel sobald wir ihn auf unserm Stock hatten gleich wieder ab, so landeten etliche Portionen mitten im Feuer. Schade. Aufgeben wollen wir trotzdem noch nicht und probierten es am nächsten Tag noch ein Mal. Da klappte es zum Glück.

 
Am Lagerfeuer wurde dann noch eine Geschichte erzählt und anschließend verzogen wir uns ins Bett. Schlafen war aber noch nicht angesagt, die Römer hatten nämlich gar keine Tiere beobachtet, sondern am Nachmittag eine Nachtwanderung für die Anderen organisiert. Zusammen mit den Betreuern zogen sie also gegen 22:00 Uhr los in den Wald. Der Rest von uns folgte etwas später unter dem Vorwand zwei von uns suchen zu müssen, da diese angeblich entführt worden seien. Natürlich war alles nur ein Spiel und so zogen wir unter lautem Gesang in den Wald. Dort begrüßte uns die Hexe Priscilla und verteilte an alle Honigbrote, ein leckeres Willkommensgeschenk. Unterwegs im Wald trafen wir noch einen Penner, der uns einen Zauberbonbon schenkte, einen Zauberer, der den entscheidenden Zaubertrank hatte und verscheuchten schließlich das Gespenst Egon. Spät, aber glücklich fanden wir Annika und Franziska wieder und fielen Tod müde ins Bett.
 
Ein ereignisreicher Tag…


Unser Wetter: Herrlicher Sonnenschein

Da sind wir wieder aus dem schönen Barkhausen

„Ich mach mir gleich in die Hose“, „Talke, ich muss Pippi“, „Michi ich komm da nicht runter“, Neele mach doch was“
HÄÄÄÄÄÄÄÄ???????

Was ist denn hier passiert???????

Das könnt Ihr euch gar nicht vorstellen: Die ganze Treppe war zugebunden, wie ein großes Spinnennetz und überall Luftballons. Da war es wirklich nicht leicht durch zukommen, letztlich mussten wir alle auf dem Popo die Stufen runter rutschen. Und das mit voller Blase war bei einigen nicht ganz so einfach. Da haben sich zur Geisterstunde wohl welche ein kleines Späßchen erlaubt?! Nech, Matthias, Kristof, Lena, Annika, Jan, Jan-Paul und Franzi? Natürlich wurden wir Betreuer erstmal dafür verantwortlich gemacht, aber echt eine super Aktion.

Nach dem Frühstück dann eine nicht so gute Nachricht: Uschi ist krank und schickt eine Vertretung! BIBBER, noch so ein strenger Putzteufel??? Nein, Uschi schickte Ihren Mann und der hatte ja so gar keine Lust auf Zimmerkontrolle. (Ist ja auch Frauensache!:)) Anschließend wurde wieder fleißig gefilzt, mit dem Bogen geschossen und Kooperationsaufgaben gelöst. Hierbei musste Annika leider den Teich etwas näher kennen lernen, aber trocknet ja alles wieder. Zum Mittag gab es selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Apfelmus, was für ein Schmaus. In der Mittagspause war es heute erstaunlich ruhig, vor allem die „Großen“ mussten um 14.30 aus dem Tiefschlaf geholt werden. (Woher kam das bloß?) Nachmittags gab es eine Klettervorbereitung: Seile, Klettergurte, Helme, Sicherungstechniken, Karabiner und Knoten wurden gut erklärt und dann sofort am Mann ausprobiert. Das war für einige schon die erste kleine Mutprobe, sich in den Gurt fallen zu lassen und einer von den anderen gesichert zu werden. Da muss erstmal noch ein bisschen Vertrauen aufgebaut werden, aber dazu morgen mehr.

Abends wollten wir Stockbrot backen und eine Runde Pott-la-Pott spielen, doch da war die Wetterfee nicht mehr auf unserer Seite, denn es zog ein Gewitter auf. Schade. Wir machten uns dann alle auf der großen Empore gemütlich und schauten einen Film. Ach ja, haben wir euch schon von den ersten Zeckenbesuchen erzählt? Franzi und Talke hat es leider erwischt, aber in der abendlichen Absuchrunde hat da keine bei uns eine Chance unentdeckt zu bleiben.

 So, das war es dann mal wieder und morgen könnt Ihr lesen, wie der Zauberwald zum Leben erweckt wurde.



Die Autorin des Textes ist Talke Brinkmann


Unser Wetter: Bewölkt

Filz mich! (oder doch besser die Wolle)

So, heute ist schon Mittwoch und die Zeit vergeht wie im Fluge.
Aber auf das morgendliche Frühstück freut sich jeder. Lecker Brot, selbst gemahlene Haferflocken und da ist ja noch der frische Obstsalat. Mmmh! Heute gab es sogar eine saftige Melone und Brötchen.
Ach ja und dann ist da noch Uschi! Wisst ihr nicht wer das ist??
Das ist die strenge Putzfrau die die tägliche Zimmerkontrolle macht: Betten, Sauberkeit, Müllsortierung und sogar das Energie sparen sind Ihr besonders wichtig. Die kann einem das Leben ganz schön schwer machen.
Um 9.00 Uhr werden dann die tägl. Dienste erledigt, Tiere füttern, Wetterbericht an der Wetterstation erstellen und Brot backen. Heute waren Roxana und Ramona mit dem Wetterbericht dran und diesen haben sie uns dann auch vorgestellt. Unbeständig sollte es werden und Regenjacken immer am Mann. Zum Glück gibt’s da ja eine kleine Fehlerquote, die uns am Nachmittag schönsten Sonnenschein bescherte. Leon, Moritz, Yannick und Robert haben leckeres Sonnenblumenkernbrot gebacken.



Wie kommen wir da bloß alle wieder runter?

"HIIIIIILFEEEEE, die Römer kommen!!!!" ,dieser Schrei kam von Cathrin. Oh nein, wo kam der nur her. Aus der Manufactur! Um 9.30 Uhr stürmten die Römer die Manufactur um sich über die hauseigene Schafswolle her zu machen. Diese wurde erstmal fleißig gekämmt um anschließend zu Affen, Bällen, Enten, Marienkäfern oder Taschen verarbeitet zu werden. Die Schafswolle wird mit reichlich heißem Wasser übergossen um diese dann anschließend mit Seife zu verfilzen. Mühsame Arbeit, aber die Endprodukte zeigen: Es lohnt sich. Nachmittags waren dann die Wikinger dran mit der Filzarbeit in der Manufactur. Diese arbeiteten sogar noch nach dem Abendessen weiter an Ihren Werken. Michi, Christin und Franca haben ganz tolle kleine Säckchen gefilzt und bei Jessica ist ein Schleuderball entstanden. Am Vormittag haben die Wikinger (Christin, Svenja, Jessica, Franca, Nathalie, Lukas, Malte, Roxana und Ramona) Kooperationsaufgaben gemacht. Gemeinsam eine Brücke bauen, mit geschlossenen Augen über Steine im Teich laufen und vieles mehr.
Die Germanen durften gleich morgens ran ans Bogenschießen. Mit nem richtigen Sportbogen!
Nachmittags sind diese dann in den Wald gewandert um dort an einem Fluss einen Staudamm zu bauen. Ein leckeres Picknick haben sie dort dann auch noch gemacht.
Ach ja, die Germanen sind Robert, Yannick, Moritz, Leon, Dennis und Luca. Die haben sich richtig im Fluss ausgetobt.
Die Römer (Lena, Annika, Franzi, Jan, Jan-Paul, Matthias und Kristof) hatten am Nachmittag Bogenschießen. Im Gruppenschießen hatte man aber keine Chance gegen Jan und Jan-Paul.
Christian unser Betreuer hatte oben auf der Scheibe einen Apfel gestellt. Wer den trifft bekommt 100 Punkte. Annika schießt: rechts vorbei, weit oben drüber und dann mitten durch den Apfel. Unsere Schützenkönigin war somit gekürt. Das, das ihr Erster und auch Einziger Treffer war, müssen wir ja nicht verraten. :-)
 
Abends wurde noch eine Runde Fussball gespielt und da der Rasen noch ein bisschen nass war, landeten einige etwas unsanft auf Ihrem Hinterteil. Mit einem 9:9 machten wir uns dann auf den Weg zurück. 

 
In der Nacht wurden einige Hausgeister munter. Was diese so angestellt haben???
Schaut einfach morgen wieder vorbei, wenn es wieder heißt:
Brandneue News aus Barkhausen!

Autorin des Textes heute ist Talke Brinkmann


Unser Wetter: Bewölkt

Im Zauberwald

Gegen 10:00 Uhr war plötzlich alles ganz anders, unsere Kleidung bestand nur noch aus Leder und Fellen. In unseren Händen trugen wir Speere aus Holz mit Steinspitzen und dort, wo ehemals unsere Schuhe waren, hatten wir jetzt nur noch unsere bloßen Füße.
 
Wir waren in der Steinzeit angekommen, mitten in Barkhausen. An einem Ort, der uns doch noch so fremd war, wir sahen nur Bäume, abgebrochene Äste und Laub - tonnenweise Laub. Ein perfekter Ort um unser Lager aufzuschlagen. Wir teilten uns also in sechs Familien auf, die so sonderbare Namen wie Tigerauge, Baumkrone, die Siedler, Hummeldidux, Bonga oder Spartaner trugen und jede Sippe suchte sich einen geeigneten Ort, um eine Hütte oder einen Zaun zu bauen.
Äste wurden meterweit herangeschleppt, Dächer gebaut und mit Laub abgedeckt.
Nach ein paar Stunden waren unsere Lager fertig und sahen wunderbar aus, wir waren stolz.
Zwischendurch hatte es zwar ein paar Tropfen von oben gegeben, doch diese konnten uns im dichten Wald nicht viel anhaben.

Eine unser tollen Hütten! 

Zur Nahrungsaufnahme mussten wir doch wieder zurückreisen in die Jetzt-Zeit, denn im Wald hatten wir noch nichts Essbares gefunden bzw. uns noch keine Technik zum Jagen angeeignet.
Im Schullandheim hatten die Küchenfeen uns Kartoffeln, Würstchen und Rotkohl vorbereitet. Wir aßen reichlich und gönnten uns im Anschluss erstmal eine Mittagspause. 

 
Später trafen sich dann wieder alle, um zurückzukehren in den Zauberwald. Wir fanden uns wieder in unseren Familien zusammen und bereiteten uns auf das Spiel vor, dass wir am Morgen mit dem Bau der Hütten vorbereitet hatten. Ziel jeder Familie war es die Feuersteine der anderen Familien zu klauen, denn Feuersteine bedeuten Wärme und die Familie, die in dieser kalten Zeit am meisten Feuersteine hatte, der ging es natürlich am besten.
Leider hatten wir am Nachmittag nicht so viel Glück mit dem Wetter, erst regnete es ja nur leicht, doch im Laufe der Zeit wurde es immer schlimmer und so waren wir alle vollkommen durchnässt. Wir mussten das Spiel also vorzeitig abrechen und verkrochen uns wieder im Haus, um erstmal warm zu duschen. Nachdem wir uns wieder in trockene und wärmende Kleidung gekuschelt hatten, verbrachten wir die Zeit bis zum Abendbrot auf unseren Zimmern oder spielten Gesellschaftsspiele.


Die Fahne der Römer!

Zum Abendbrot hatte sich die Küche etwas ganz Besonderes ausgedacht, es gab leckeren Milchreis mit Zimt und Zucker. Wir aßen leider viel zu viel Milchreis und kaum das selbstgebackene Brot, so dass einige von uns später noch Hunger bekamen. Aber zum Glück stellen die Küchenfrauen für uns immer etwas in den Kühlschrank, falls dann wirklich noch mal der kleine Hunger kommt. Verhungern muss hier also niemand.

 
Die Fahne der Germanen!

Wikinger, Römer und Germanen, auch die gibt es hier in Barkhausen. Zumindest ein paar. Am Abend teilten wir uns diesen drei Stämmen zu und damit man uns auch gut erkennt, wenn wir durch die Welt ziehen, haben wir uns Fahnen gemalt. Welche Abendteuer die einzelnen Völker erleben werden, davon berichten wir euch morgen. Mit Pfeil und Bogen, sowie mit Schafwolle werden wir ausgerüstet sein, so viel sei schon mal gesagt. 


Die Fahne der Wikinger!


Unser Wetter: Einzelne Schauer

Erste Entdeckungstouren in Barkhausen

Gestern Morgen haben wir uns auf den Weg nach Barkhausen gemacht, gerade sind nur knapp 24 Stunden vorüber seit wir hier im Schullandheim angekommen sind, doch wir haben schon eine ganze Menge erlebt!
 
Als unser Bus gegen halb elf auf den Parkplatz des Schullandheimes fuhr wurden wir schon freundlich von Cathrin begrüßt. Cathrin ist eine der vier Betreuerinnen und Betreuer, die uns die nächsten 9 Tage begleiten werden und mit denen wir einiges erleben werden.
Die Betreuer halfen uns beim beziehen der Zimmer und zeigten uns wo wir im Haus die Toiletten und Duschen finden können.
Beim Mittagessen konnten wir uns dann über leckere Nudeln freuen, die wir mit Appetit zu uns nahmen. Gestärkt von diesem köstlichen Mahl besichtigten wir das ganze Gelände des Schullandheimes und entdeckten die Ziegen, Schafe, Hühner und Kaninchen. Auch zwei Katzen und einen Hund, der „Rübe“ heißt, gibt es hier.

                                            Hier schauen wir uns das Gelände mal von oben an!                           

Wir sind begeistert, überall auf dem Gelände gibt es Möglichkeiten zu klettern und ruhige Ecken, in die man sich zurückziehen kann, wenn man mal alleine sein möchte.
Das Kaminzimmer und die Backstube liegen in dem Haus neben dem wir untergebracht sind. Gemütlich sieht es da aus, vielleicht werden wir hier bei schlechtem Wetter mal einen Abend am Kamin verbringen. Zurzeit sieht das Wetter ja leider etwas regnerisch aus, obwohl wir gestern gegen Abend sogar blauen Himmel genießen durften.
 
Nach der Geländeführung waren wir übrigens noch bei der berühmtesten Sehenswürdigkeit Barkhausens, den Saurierspuren. Da es in ganz Europa nur drei Funde von Saurierspuren gibt, ist es schon eine Besonderheit gerade hier in Barkhausen solche gefunden zu haben, erklärte uns Cathrin. „Rübe“ hat uns den ganzen Weg begleitet uns sich tierisch gefreut, dass wieder so viele Kinder gekommen sind, um ihn zu besuchen. Fast alle von uns hatten ihn einmal an der Leine, doch er hat uns eher geführt als wir ihn, so kam es schon mal das Matthias nur noch seine Hinterpfoten sah und die Leine aus seiner Hand geflutscht war.
 
Abends gab es dann leckeres selbstgebackenes Brot mit Aufschnitt. Zum Abschluss des Tages spielten wir noch ein paar Spiele, um uns gegenseitig etwas besser kennen zu lernen.
Bis zur Nachtruhe verbrachten dann einige ihre Zeit beim Tischtennis oder Billard spielen und gegen halb zehn lauschten viele der Geschichte von Priscilla der Hexe mit dem Honigbrot.
Ein schöner erster Tag ging um zehn Uhr zu Ende, man hörte zwar bestimmt noch eine Stunde leise Stimmen durch die Türen, die flüsterten und sich Geschichten erzählten, bis dann schließlich auch dem letzten die Augen zu gefallen waren.
 
Heute an unserem zweiten Tag mussten wir schon um 07:15 Uhr aufstehen, so wie jeden Tag.
Bis zum Mittagessen waren wir schon im Wald und haben dort Hütten gebaut, doch was es damit auf sich hat, dass erzählen wir euch morgen. Nur so viel verraten wir noch, wir haben eine Zeitreise gemacht, bis zurück in die Steinzeit. Klingt spannend oder? 


Ach ja, so sehen die Telefone in Barkhausen aus. Komisch irgendwie, aber sie funktionieren!

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